Zu Besuch beim neuen Gastwinzer – Ein Blogbeitrag von Kerstin Dewein

Alle guten Dinge sind DREI? Von wegen: Auf geht’s zu meiner VIERTEN Weinprobe … Zum vierten Mal lasse ich mich als „Weinbar-Beauftragte“ auf das Abenteuer Weinprobe  ein.

Dieses Mal geht es zum “Bio-Weingut Ehrhart” in Eschbach. Bei Eschbach denkt der Pfälzer zuallererst an Esel. Warum?
In der Umgangssprache werden die Einwohner von Eschbach Esel genannt. 😉

In Eschbach findet man 38 lebensgroße Eselstatuen, jede davon individuell und farbenfroh gestaltet.

Los geht’s:

Treffpunkt ist an einem wunderschönen Spätsommernachmittag unser Maximilians Boutique-Hotel in Landau. Es geht raus aus der Stadt Richtung Südliche Weinstraße, nach Eschbach.

Im Weingut angekommen, werden wir gleich herzlich durch die Chefin des Hauses begrüßt.  Und Benjamin Ehrhart, Kellermeister, Weinbautechniker und Sohn des Hauses, geht mit uns direkt zum Ort des Geschehens.

Umgeben von Weinpresse und Edelstahlfässern finden wir uns im Weinkeller wieder – dem Herzstück eines jeden Winzerbetriebes.

 

Wir starten mit dem kleinen Bruder des Cremant, einem Secco Riesling 2021, der uns alle auf Anhieb überrascht.
Danach kredenzt uns der Winzer den „Eschbach Weissburgunder 2021“, der uns sofort überzeugt und direkt auf unsere Bestellliste kommt.

Im Gespräch erfahren wir, dass das Familienweingut in dritter Generation geführt wird. Was mit ein paar Rieslingsreben begann, ist heute das Lebenswerk und der ganze Stolz der Familie Erhart.
Im biologischem Anbau bewirtschaftet die Familie 12 Hektar Weinberge, großteils mit Burgunderreben und dazu ein wenig Riesling bepflanzt.

Stolz erzählt uns Benjamin, dass Burgunder die “Babys” des Hauses sind. Und sein Chardonnay dessen Visitenkarte ist.

 

 

Auch Privates verrät er uns: Benjamin und seine Frau Claudia haben sich bei einer Weinprobe auf dem Hof kennen und lieben gelernt. Und so ist aus der Dresdner Touristin eine Wahlpfälzerin geworden. Ist das nicht romantisch?! 😊

 


 

Wir machen es uns gemütlich und setzen uns in den Innenhof, um weitere Burgundersorten zu probieren.
Jeder Wein hat seine Geschichte und der äußerst sympathische Winzer erzählt mit Herzblut davon.

 

Ein schöner Zufall sind die gemeinsamen Farben unserer Logos: Schwarz und Gold! Wir sind uns sicher: Wir passen vortrefflich zusammen! 😊

 

 


 

In diesem Sinne: Stoßen wir doch gemeinsam mit unserem neuen Gastwinzer an!

Zum Wohl, die Pfalz!

 

Kommen Sie doch mal vorbei. Und überzeugen Sie sich selbst! Meine Kollegen und ich freuen uns auf Sie:

Mo.- Do.:    18:00 – 22:00 Uhr

Fr.-Sa.:       17:30 – 22:30 Uhr

 


 

Herzlichst

Ihre Kerstin Dewein

Leitung “Max28 Weinbar”

 

Und das sagt die Chefin:

Ein Zufall hat uns mit den Erharts zusammengebracht. Der Mitgesellschafter und Ehemann traf im Frühjahr zufällig bei einem Feierabendschoppen auf das sympathische Winzerpaar. Anhand des Auto-Logos wurde er erkannt und die geschäftstüchtige Claudia übergab sofort eine Broschüre des Weingutes. Die Verkaufs- und Marketingbeauftragte war der Meinung, wir passen zusammen und müssen uns kennen lernen.

Seitdem lag dieser Prospekt auf dem Tisch der für die Weinauswahl zuständigen Hotelchefin. Mhm… Eschbach.. Mhm.. da haben wir noch nie wirklich was gekauft… Wo soll das Weingut sein…?

Ein Blick ins www… WOW! Toller Webauftritt. Ansprechendes Logo.
Ab Ortswein 100% Handlese. Kleine und feine Weinauswahl. Familienbetrieb. Südliche Weinstrasse. Genau unsere Kriterien für den Gastwinzer im “Max28”.
Und dann auch noch Bio…

Allahopp – wie wir Pfälzer sagen. Das probieren wir jetzt mal. Wenn das auch noch schmeckt, erfüllt er alle Kriterium und kommt auf die Karte. Auf gehts.

Vor Ort die Erkenntnis. So oft sind wir hier schon vorbei gefahren. Ohne dieses Weingut zu bemerken.

Dass Benjamin Erhart nicht nur sehr fachkundig und selbstbewusst sondern auch sympathisch ist, hat diese Verkostung für mich vom ersten Moment an zum Erlebnis werden lassen. I Love my Job!!! An solchen Tagen ganz besonders 😉

Nebenbei hingeworfene Sätze wie: “Klein und gut”, “Auf den Punkt ernten ist das Wichtigste”, “Die Trauben müssen gesund hier ankommen” begeisterten mich sofort. Genau wie seine Weine! Dass er bei meiner Standardfrage nach seiner “Visitenkarte” sofort und genau EINE Antwort gab, genauso. Selbstsicher. Treffsicher. Gefällt mir.

Nun haben wir also Weine aus dem Esel-Dorf auf unserer Karte und sind gespannt auf die Reaktion unserer Gäste. Hier unsere Auswahl:

21-er Grauburgunder

21-er Weißburgunder

21-er gelber Muskateller

21-er Weißburgunder Eschbach

20-er “Inceptum” (Scheurebe und Weißburgunder) – “Das Projekt”

19-er Spätburgunder Göcklingen

Und als Flaschen:

20-er Weißburgunder Leinsweiler Sonnenberg

20-er Chardonnay Eschbacher Hasen


Wer bis hierher gelesen hat, bekommt noch zwei Informationen zu den Erhart-Weinen:

1.) Sie sind extrem lagerfähig. Das spricht nicht nur für hervorragende Qualität. Das verspricht auch geniale Geschmacksentwicklung. Probieren Sie es aus. Lagern Sie ein paar Flaschen ein. Sie werden begeistert sein!

2.) Der Sauvignon Blanc (momentan ausverkauft) wird im Weinberg zur Hälfte entlaubt. D. h., die Trauben bekommen viel Sonne. Das gibt die Maracuja-Note. Die Hälfte bleibt “grün”. Und steuert dann die frischen Noten von Stachelbeere und Brennesseln bei. Sobald er wieder verfügbar ist, werden wir verkosten….

Und eine Dritte gibts obendrauf: Alle Weine haben extrem wenig Restsüße. Da die Säure in einer guten Balance dazu gehalten wird, sind sie zwar “knochentrocken” – zugleich angenehm süffig.  Und elegant!
“Hirsch-Weine”, wie das Team sagt 😉

Nun bin auch ich auf die Resonanz unserer Gäste gespannt. Und auf Ihre!

Ihre Petra Hirsch

Maximilians Boutique-Hotel Landau

und Maximilians Domizil Edenkoben

 

kommentare

KOMMENTAR SCHREIBEN