DAFÜR STEHE ICH GERNE FRÜH AUF (LANDAUER WOCHENMARKT)

Dienstags und samstags verwandelt sich der Rathausplatz in Landau in einen bunten Marktplatz. Der Besuch dieses Wochenmarktes ist längst ein lieb gewordenes Ritual für mich geworden. Begleiten Sie mich doch einfach….

Wir bevorzugen ja die kleinen regionalen Familienbetriebe als Lieferanten für unser “Max28 – Frühstück & Weinbar”. Selbstverständlich schätzen wir diese Händler und deren Produkte dann auch für uns privat.

Also zieht es mich (fast) jeden Dienstag und Samstag früh aus dem Bett. Auf geht’s mit dem Stadtrad Richtung Marktplatz. In drei Minuten bin ich da.

 

So früh am Morgen ist es hier noch herrlich ruhig. Später herrscht dann das sprichwörtliche Markttreiben.

Doch jetzt – so gegen 07:00 Uhr liegt eine fast magische Stimmung über dem Platz. Die Sonne schiebt sich schon vorsichtig über die Dächer. Dazu ein frischer Morgenduft. Obst, Gemüse, Blumen, Kräuter u. v. m. leuchten in wunderbaren Farben.

 

Ich treffe inzwischen auf viele bekannte Gesichter. Bewohner Landaus und der Region, die genau wie ich gleich ganz früh den Markt besuchen. Oft begegne ich auch unseren Winzerinnen. Und dann bleibt meist Zeit für einen kleinen Plausch. So macht der Einkauf noch mehr Spaß 🙂

Supermärkte? Für mich nur für das Notwendigste. Und möglichst selten. Viel lieber nehme ich mir viel Zeit für diesen Markt…

Mein Rundgang

Ich starte meist bei “Die Tiroler”. Am Stand von Norbert Franke gibt es herrlichen Schinken, Salami, Käse, Butter. Dazu Schüttelbrot und frische Vinschgerl. Alles aus Tirol. Und alles sehr lecker!!!

Weiter geht’s zum “Metzger Walter Adam junior“. Denn der verwendet nur einheimisches Vieh. Und hat dazu eine hauseigene Schlachtung. Da macht das Grillen von Lamm & Co. doch gleich noch mehr Spaß. Auch der Saumagen, Pfälzer Blut- und Leberwurst sind wirklich sehr lecker. Nur von den Kutteln lasse ich lieber die Finger 😉

 

Meist zieht mich dann noch der herrliche Duft des Standes zwischen diesen beiden Händlern noch magisch an. Denn bei Johannes Prisching gibt es die “Doppelkruste”.

 

Ein wirklich wunderbares Holzofenbrot. Dazu knackfrische Brezn, die hier in der Pfalz Brezeln heißen. Manchmal nehme ich auch ein paar davon für meine Maximilianer/innen mit.

Jetzt kommt der Fisch. Und den gibt es in einer unglaublichen Auswahl und immer fangfrisch bei “Fisch Berger”. Denn Holger Segieth und seine Frau lassen ihre Ware in eigenen Fahrzeugen direkt von der Küste holen. Ganz ohne Zwischenhändler. Herrlich!!!

 

Jetzt noch zum “Geflügel Schwager”.


Michael Schwager beliefert unser Maximilians zweimal pro Woche mit frischen und sehr leckeren Eiern. Doch auch privat schätze ich diese natürlich. Ebenso wie sein frisches Geflügelfleisch. Manchmal hat Herrn Schwager noch Zeit für einen Kaffee am Stand nebenan…

Nun hole ich noch Gemüse und Obst. Vor allem die vielen Tomatensorten von Maria Zech begeistern mich immer wieder. Vielleicht hole ich noch ein paar Oliven.

Dann habe ich wirklich alles im Korb, was wir brauchen. Doch ich muss natürlich noch für unser “Max28” einkaufen.

Die Eier und der Honig für unser Frühstück werden ja ins Maximilians geliefert. Perfekter Service! Trotzdem schaue ich immer gerne auf einen kurzen Gruß bei Herrn Schlindwein – dem Imker unseres Vertrauens vorbei.

Den Käse habe ich vorbestellt. Doch die Abholung geht natürlich nicht ohne einen kleinen Plausch mit Herrn Wissmann oder seinen Mitarbeitern. Auch bekomme ich immer wieder neuen Käse zum Verkosten vorgestellt.

Und auch Frau Mehrhof vom gleichnamigen Blumenhandel hat immer ein freundliches Wort. Bei ihr hole ich frische Blumen für unser “Max28”.

Bei “Obst Dürk” kaufe ich dann  noch Äpfel und Gemüse für unsere Saftpresse. Manchmal auch noch Obst für das Frühstücksbuffet. Was eben gerade so gebraucht wird.

 

Den Großteil vom Obst und Gemüse liefert uns zweimal pro Woche Herr Vollmer. Er betreibt gemeinsam mit seiner Frau seit über 20 Jahren ein kleines Obst- und Gemüsegeschäft direkt um die Ecke des Maximilians. Das passt perfekt zu uns.
Doch ich kaufe trotzdem ergänzend Obst und Gemüse eben gerne auf dem Landauer Wochenmarkt.

Mein Fazit

Inzwischen kennen mich die Händler – und ich sie 🙂 .
Sie begrüßen mich stets freundlich. Nehmen sich Zeit. Wissen, was ich gerne mag. Haben auch immer mal einen neuen Tipp. Und Zeit für ein paar persönliche Worte.

Mein Einkauf dauert so sicher deutlich länger, als der im Supermarkt. Bereitet aber auch viel mehr Freude. Ist ein lieb gewordenes Ritual. Ist Teil unserer neuen Heimat, die uns längst sehr vertraut ist.

Und dass ich so sicher die besseren Produkte bekomme, macht das Ganze perfekt.

Nun ist es schon nach 8 Uhr….

… und damit für mich höchste Zeit, zum Maximilians zu radeln:

 

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Mein Tipp

Spazieren Sie nach einem ausgiebigen Frühstück vom Maximilians gemütlich in ca. 15 Minuten zum Wochenmarkt. Und verkosten Sie nach Ihrem Marktbummel unbedingt eine Dampfnudel (nur dienstags). Eine typische Pfälzer Leibspeise.

Und dann können Sie sich in eines der Cafés oder Bistros rund um den Platz setzen und ganz gemütlich das Markttreiben beobachten.

Oder beschließen Sie den Vormittag im Garten des “Altstadt Stern’l” direkt um die Ecke. Dort gibt es samstags sogar Weißwürste. Denn die haben auch in der Südpfalz eine lange Tradition.
Übrigens: der Europameister der Weißwurst 2016 – ja den gibt es wirklich, kommt aus Rohrbach 🙂 .

In diesem Sinne verbleibe ich für heute mit einem schmunzelnden “Bayern und Pfalz – Gott erhalt’s”.

Ihre

Petra Hirsch

Maximilians Boutique-Hotel Landau

 

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